8. Georg-Buschner-Gedenkturnier:
Gastgeber verpasst Halbfinale knapp

VFC Plauen gewinnt Endspiel gegen Lok Leipzig
Von Jens Lohse

Das letzte Quäntchen Glück fehlte den D-Junioren-Kickern des JFC Gera I, um den Sprung ins Halbfinale des 8. Georg-Buschner-Gedenkturniers in der Panndorfhalle zu schaffen. Zwei knappe Auftaktniederlagen gegen die späteren Finalisten VFC Plauen und 1. FC Lok Leipzig verbauten den Schützlingen des Trainergespanns Tommy Stawitzki/Steffen Schöneich früh den Sprung in die Runde der letzten Vier.

Besonders ärgerlich war das 1:2 gegen die Probstheidaer, da man den entscheidenden Treffer erst in der Schlussminute hinnehmen musste. Danach bezwangen die Geraer den VfB Germania Halberstadt mit 2:1 und den SC Staaken 1919 Berlin mit 5:1, mussten sich aber dennoch mit Gruppenrang drei begnügen.

"Wir haben ein ordentliches Turnier gespielt, den Sprung ins Halbfinale verpasst. Manchmal hat im Abschluss eben die letzte Konsequenz gefehlt. Dennoch bin ich recht zufrieden mit unserer Leistung, auch weil wir viel gewechselt und alle Spieler die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt haben", so Trainer Tommy Stawitzki.

Im Spiel um Platz fünf bezwang der JFC Gera I in einem vereinsinternen Duell die eigene Reserve glatt mit 4:1. Der JFC II hatte in der Vorrunde sogar sieben Zähler geholt, die U 12 des FC Erzgebirge Aue (2:1) und Eintracht Leipzig-Süd (3:0) bezwungen, dem Gruppensieger VfB IMO Merseburg ein 4:4-Unentschieden abgetrotzt und lediglich gegen den FC Borntal Erfurt mit 1:3 den Kürzeren gezogen.


JFC-Angreifer Farin Heilmann (r.) setzt sich im vereinsinternen Duell um Platz fünf beim 8. Georg-Buschner-Gedenkturnier gegen Pepe Lorenz durch. (Foto: Jens Lohse)




Den Siegerpokal nahm der VFC Plauen entgegen. Im Endspiel behielten die Vogtländer gegen den 1. FC Lok Leipzig mit 2:1 die Oberhand. Dritter wurde der FC Borntal Erfurt, der sich im kleinen Finale gegen den VfB IMO Merseburg nach Neunmeterschießen mit 4:3 behauptete.

Buschner-Sohn Wolfgang verfolgte das Turnier, das der Förderverein Kinder- und Jugendfußball sowie der JFC Gera gemeinsam ausrichteten, von Anfang bis Ende mit großem Interesse.

"Plauen hat verdient gewonnen. Sie waren die beste Mannschaft des Turniers. Schade ist aber, dass der FC Carl Zeiss Jena zum ersten Mal bei diesem Tuunier nicht dabei war. Das ist äußerst kritikwürdig", meinte Wolfgang Buschner enttäuscht.

Sein Vater Georg
wurde 1925 in Gera geboren und stand 1949 in der Vertretung von Gera-Süd, die im ersten FDGB-Pokalfinale Waggonbau Dessau mit 0:1 unterlag. 153 Oberliga-Spiele bestritt er für Gera und Jena, startete dann eine beispiellose Trainerkarriere.

Von 1958 bis 1971 betreute er die Jenaer Oberliga-Elf, wurde 1970 zunächst in Personalunion DDR-Nationaltrainer. Auf sein Konto kamen Platz sechs bei der Weltmeisterschaft 1974 und der Olympiasieg von Montreal 1976. Im Februar 2007 war er 81-jährig in Jena verstorben.

2011 hatten dann der Förderverein Kinder- und Jugendfußball und die Sparkassenversicherung Peter Zill gemeinsam mit Wolfgang Buschner das Georg-Buschner-Gedenkturnier ins Leben gerufen, in dessen Siegerlisten sich bisher die SG Dynamo Dresden, der FC Carl Zeiss Jena, der Chemnitzer FC, der VFC Plauen und der FC Rot-Weiß Erfurt eintrugen.

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