Den Auern fehlt in Gera noch ein Turniersieg
Zweimal Rang zwei und zwei dritte Plätze stehen für die Veilchen zu Buche
Von Jens Lohse
Zu den Stammgästen beim Geraer Oldie-Cup in der Panndorfhalle gehören auch die Kicker des FC Erzgebirge Aue. Bereits zum zehnten Mal sind die Veilchen in diesem Jahr hier vertreten. Einen Turniersieg konnte man noch nicht verbuchen. Dafür haben die Erzgebirgler zwei zweite und zwei dritte Plätze zu Buche stehen.

2011 mussten sich die Lila-Weißen erst im Endspiel dem FC Carl Zeiss Jena mit 0:1 geschlagen geben. Zwei Jahre später zog man gegen den FC Schalke 04 den Kürzeren. Erst nach Neunmeterschießen verloren die Auer mit 5:6, wobei Routinier Udo Tautenhahn den entscheidenden Schuss an den Pfosten gesetzt hatte.

Der 56-jährige Tautenhahn dürfte auch am 13. Januar wieder mit von der Partie sein. In Stollberg gebürtig wurde Sachsenring Zwickau schnell auf die Fähigkeiten des Defensivspielers aufmerksam. Mit dem FSV Zwickau stieg Tautenhahn 1994 unter Trainer Gerd Schädlich in die 2. Bundesliga auf.

Die folgenden zwei Spielzeiten war er in 51 Begegnungen am Ball, ehe er zum FC Erzgebirge Aue weiterzog, für den er bis 2002 zu 149 Pflichtspieleinsätzen kam. Im Jahr 2000 schaffte er mit den Auern den Sprung in die Regionalliga Nord, die damalige dritthöchste DFB-Spielklasse. Nach zwei Serien als Kapitän stoppte eine Knieverletzung die leistungssportliche Karriere des Abwehrmanns.


Vom Fußball konnte er trotzdem nicht lassen und kickt seit vielen Jahren für die Auer Traditionsmannschaft. Im letztem Sommer weilte er mit den Veilchen auch im Pfortener Erdbeerstadion.

Beim dortigen Sommerfest unterlagen die Gäste dem Kreisligisten SG Gera-Pforten in der Schlussphase mit 4:6. Vor der Pause hatte Udo Tautenhahn mit langem Bein auf 1:2 verkürzt. Nach Wiederbeginn durfte er sich erst einmal auf der Bank ausruhen.

„Der Gegner nimmt das Spiel viel zu ernst. Die denken, hier geht es um die Champions League. Das macht keinen Spaß. Da wird festgehalten und getreten. Eigentlich freuen wir uns auf solche Spiele", haderte der Routinier.

Auch Schiedsrichter Peter Weise (Könitz) bekam sein Fett weg. „Den habe ich schon früher gehasst. Weil der immer recht hatte, auch wenn er nicht recht hatte", ließ er seinem Unmut freien Lauf.

Udo Tautenhahns Laune verbesserte sich zwischenzeitlich, als Enrico Kern (2) in Torjägermanier und Borislav Tomoski aus Nahdistanz zwischenzeitlich das Blatt wendeten und den 1:3-Rückstand in eine 4:3-Führung umwandelten. Am Ende hatten die deutlichen jüngeren Hausherren aber doch das bessere Ende für sich.

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